Selbstverteidigung | Sich selbst verteidigen
Selbstverteidigung folgt bei mir keinem sportlichen Gedanken. Sie ist eine sinnvolle und notwendige Fähigkeit zum Schutz von Leib und Leben – essenziell für die harte Realität. Um Dir das bestmögliche Training zu bieten, unterrichte ich Selbstverteidigung bewusst in drei getrennten Gruppen: für Männer, für Frauen sowie für Kinder & Teenager. So stelle ich sicher, dass die Trainingsinhalte, die simulierten Situationen und die körperliche Intensität exakt auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt sind.
Verstehen. Trainieren. Entscheiden.
Das Training besteht aus drei Bereichen:
1. Theorie & Körpermechanik
Wir beschäftigen uns mit Physik, Anatomie und Biomechanik: Wie funktioniert der menschliche Körper? Wie entstehen Kraft, Gleichgewicht und Hebelwirkung? Wo liegen mechanische Grenzen? Ziel ist nicht, Bewegungen einfach auswendig zu lernen, sondern zu verstehen, warum eine Technik funktioniert.
2. Technik & Praxis
Anschließend wird dieses Wissen praktisch umgesetzt und unter kontrollierten Bedingungen trainiert. Die vermittelten Techniken orientieren sich konsequent an ihrer praktischen Funktion und nicht daran, ob sie besonders spektakulär aussehen.
3. Psychologie & Entscheidungsverhalten
Selbstverteidigung beginnt nicht erst mit dem ersten körperlichen Kontakt. Wir beschäftigen uns deshalb auch mit Wahrnehmung, Stress, Eskalation, Entscheidungsfindung und dem Verhalten in Konfliktsituationen.
Über meine Erfahrung
Ich verfüge über mehr als 30 Jahre Kampfsporterfahrung, unter anderem in Taekwondo, Kickboxen, Muay Thai, Boxen, Wing Chun und Capoeira.
Hinzu kommen Erfahrungen außerhalb des klassischen Kampfsports: In meiner Jugend und im jungen Erwachsenenalter war ich in zahlreiche reale körperliche Auseinandersetzungen verwickelt und habe sieben Jahre meines Lebens im Gefängnis verbracht. (Die Story ist öffentlich Medienpräsent; www.MarcoDeutschmann.com/presse)
Ich vermittle daher keine romantisierte Vorstellung von Selbstverteidigung. Das Training verbindet Kampfsporterfahrung, Körpermechanik, Psychologie und persönliche Erfahrung aus realen Konfliktsituationen.
Selbstverteidigung und Verantwortung
In der Schweiz ist Notwehr gesetzlich geregelt. Art. 15 StGB erlaubt die Abwehr eines rechtswidrigen oder unmittelbar drohenden Angriffs in einer den Umständen angemessenen Weise. Die Überschreitung der Grenzen der Notwehr wird in Art. 16 StGB behandelt.
Im Training lernst Du deshalb sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch Techniken, deren Ziel es ist, eine reale Gefahr möglichst wirksam zu beenden.
Mein Grundsatz lautet:
In einer ernsthaften Auseinandersetzung möchte ich nicht NUR überleben. Ich möchte danach leben.
Selbstverteidigung ist kein Wettkampf. Es gibt keinen Schiedsrichter, keine Punkte und keine Garantie, dass ein Angreifer aufhört.
Deshalb vermittle ich Techniken nicht danach, wie spektakulär sie aussehen, sondern danach, ob sie unter realistischen Bedingungen geeignet sind, einen Angriff wirksam zu stoppen.
Angreifer oder Du? Im Ernstfall musst Du selbst entscheiden, wie weit Du gehen musst und gehen willst, um Dich zu schützen.
Denn wirksame Selbstverteidigung kann für einen Angreifer erhebliche Folgen haben. Genau deshalb vermittle ich nicht nur Techniken, sondern auch das Verständnis für ihre Wirkung, die rechtlichen Grenzen und die Verantwortung, die mit diesem Wissen einhergeht.
Ich zeige Dir, was funktioniert. Die Entscheidung, wann und wie weit Du dieses Wissen einsetzt, liegt bei Dir.